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Interview Wechsler, Model

Interview mit Georg Wechsler,
Chief Financial Officer,
Model Management AG, Weinfelden
Wie haben Ihre Mitarbeiter das Training erlebt?
Besonders gefällt das Arbeiten in den Gruppen, die Aktivitäten auf dem Spielfeld und die ständige Abwechslung. Jeder wird ständig gefordert und profitiert dadurch ein Maximum. Die Zeit geht sehr schnell vorbei, das heisst die Teilnehmer arbeiten sehr konzentriert.
Mit welcher Zielsetzung hat Ihre Unternehmung genau in dieses Training investiert?
Model erachtet es als sehr wichtig, dass das Kader und der Führungsnachwuchs verstehen, wie eine Unternehmung in Bezug auf den Wertefluss funktioniert. Dazu bieten wir ein 5-stufiges Leadership Programm an. Das Modul Betriebswirtschaft und Rechnungswesen dauert zweimal 3 Tage. Professoren der Hochschule Zürich in Winterthur führen während 2 Tagen die Teilnehmer in die BWL und ins betriebliche Rechnungswesen ein. "Betriebswirtschaft zum Anfassen" ist das praxisbezogene Element. Für viele Teilnehmer ist dieser Tag der Höhepunkt dieses ersten Teils des Moduls. In einer zweiten Phase des Moduls werden firmeninterne Werkzeuge vorgestellt.
Was war der Nutzen für Sie selbst oder für Ihre Unternehmung?
Wir erarbeiten uns eine gemeinsame Sprache und ein einheitliches Verständnis für ein komplexes Thema.
Wieviel ist haften geblieben, einige Monate nach dem Kurs (verglichen mit anderen Schulungen)? 
Dank der Visualisierung wird der Stoff verstanden. Er prägt sich gut in die Köpfe der Kursteilnehmer ein. Regelmässig wird von der Geschäftsleitung aus in dieser Sprache kommuniziert. Damit geht relativ wenig verloren. Was der Teilnehmer nicht mehr weiss, kann er einfach in den Unterlagen nachzuschauen.
Wieso empfehlen Sie anderen Unternehmungen den Besuch dieses Trainings?
Bei Model wird das EVA-Prinzip seit 1996 gelebt. Der EVA ist massgeblich für die Berechnung des Bonus. Die Art, wie der erfahrene Trainer, Herr Norbert Hess, den Kursverlauf steuert und alle Teilnehmer einbezieht, hat uns sehr gefallen. Die 2004 begonnene Zusammenarbeit wollen wir in den nächsten Jahren fortsetzen.
Welche Teilnehmer werden Sie einladen; sind Voraussetzungen zu erfüllen (Vorbildung)?
Mittleres und unteres Kader, sowie Potentials und Projektleiter. Spezielle Vorbildungen sind keine zu erfüllen.
Wieso sprechen wir von einem Training und nicht von einem Kurs?
Jeder Teilnehmer wird mitgerissen. Zuerst wird in Anlernstufe erfasst, wie eine Unternehmung eigentlich finanziell funktioniert und wie die verschiedenen Rechnungen ausgeführt werden. Später folgt die Festigungs- und dann die Anwendungsstufe. Die Teilnehmer sind nach dem Kurs richtig fit.
Erkennen Sie in diesem Lernspiel die eigene Unternehmung?
Ja, jede Unternehmung die etwas produziert, Handel betreibt oder eine Dienstleistung erbringt, funktioniert so wie im Lernspiel schön gezeigt wird.
Ist die Kursdauer von 1 Tag zu lange oder zu kurz?
Gerade richtig. Einigen wenigen geht es etwas zu schnell, sie haben aber bis am Abend immer viel dazugelernt.
Sollte das Management auch dieses Training besuchen?
Die eigenen Manager sollen wissen, was die Mitarbeiter in diesem Kurs lernen. Dann können sie in derselben Sprache reden und dafür sorgen, dass das Wissen durch ständige Wiederholung nicht vergessen geht.
Konnten firmeneigene Begriffe erklärt werden?
Wir zeigen einige ausgewählte eigene Kennzahlen. Die im Spiel angewendeten Begriffe sind auch für Model zutreffend oder mindestens sehr gut verständlich.
Ihre Zusammenfassung (Schlusswort) bitte.
Betriebswirtschaft zum Anfassen ist die wirkungsvollste Methode, um einer grösseren Zahl von Mitarbeitern mit vernünftigem Aufwand (Zeit + Geld) einen komplexen Stoff spielerisch zu vermitteln. Die Teilnehmer sind sehr begeistert von diesem Training.
Herzlichen Dank für das Gespräch.

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